ganz persönlich

 

Agidience

 

Warum Agility und Rally-Obedience kombinieren?

 

...ganz persönlich?!

 

Wie so oft begann es mit einem neuen Hund und seinen ganz individuellen Vorzügen und Problemen. Es ist nicht mein erster Hund, doch stand schnell fest, dass er mehr Ansprüche an Auslastung und Beschäftigung stellte. Also begab ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Sportart.

 

Agility kam zunächst nicht in Frage, Ausbildungsstand und die "kleinen" Probleme des ehemaligen Tierheim-Junghunden ließen das ersteinmal nicht zu.

Klassisches Obedience ist mir und auch meinem Hund einfach zu trocken.

So wurde ich auf die junge Fun-Sportart Rally Obedience aufmerksam, die im Internet schon damals als eine Mischung aus Unterordnung und Agility beschrieben wurde.

 

Es hat uns Spaß gemacht und es hat uns sicherlich auch weitergeholfen. Doch fehlen uns zunehmen aktive Elemente, die Sprünge, die erst ab Klasse 2 im Parcours zu finden sind, sind uns einfach zu wenig.

Einflüsse aus dem Obedience, wie z.B. die vorgegebenen Fußbewegungen in Wendungen, nehmen meiner Meinung nach immer mehr zu, der Spaß bleibt für uns immer mehr auf der Strecke.

 

Mein Hund stabilisierte sich und ich setzte mich immer mehr mit unterschiedlichen Hundesportarten, Verbänden und Regelwerken auseinander.

Wir begannen nun zusätzlich mit Agility, wobei mein Vierbeiner mit 60 cm Schulterhöhe und einem ebenso langen Rücken eigentlich zu groß ist.

 

Anna hatte mit ihrer Hünden auch so ihre Probleme, denn Caya hat mit 7 Jahren bereits Arthrose, somit ist "Leistungssport" nicht mehr möglich. Doch nur noch Spaziergang und Kopfarbeit reichen der aktiven Hündin auch nicht.

 

So begannen wir beide mit unseren Hunden die Elemente des Agility in teilweise "abgeschwächter" Form und die Übungen des Rally Obedience zu kombinieren. Die Schilder des Rally Obedience Deutschland - dem eigentlichen Ursprung der heutigen Funsportart - fanden ebenfalls schnell Anwendung.

 

Die besondere Herausforderung im Bereich der Unterordnung besteht darin, dass durch die Kombination mit dem Agility und der daraus resultierenden Parcoursführung alle Übungen sowohl rechts, als auch links geführt absolviert werden. Übungen für Handwechsel ergeben sich heute sogar schon aus dem Dog-Dance.

der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, so gibt es heute sogar schon selbst kreierte Übungsschilder.

 

Durch die Kombination mit den Geräten und Hindernissen des Agility lockert man die "trockene" Unterordnung auf. Gleichzeitig nimmt die Sicherheit bei der Distanzarbeit zwischen Agi-Hindernissen zu.

 

Das Ganze kann man dann noch mit Übungen aus dem Mobility ergänzen, um Koordination, Kraft und Konzentration ebenso wie Vertrauen, Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn zu stärken.

 

Wir, die Hundeführer und unsere 4-Beiner haben viel Spaß an dieser kreativen Art den sportlichen Beschäfigung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten sind wir dann auf Jo Russell aus Holland gestoßen, der der ganzen Sache schon einen Namen gegeben hat: AGIDIENCE.

 

So begann unsere Kooperation mit Jo Russell und die ersten weiteren Anhänger unserer Varianten Rally AGIDIENCE waren schell gefunden.